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International
20.05.2012, 23:45 - HSC Montpellier ist französischer Meister
Der HSC Montpellier ist zum ersten Mal in der 93-jährigen Clubgeschichte französischer Fußball-Meister geworden. Die Südfranzosen gewannen am letzten Spieltag der Ligue 1 in einer tumultreichen Begegnung beim Absteiger AJ Auxerre mit 2:1 (1:1), verteidigten den Drei-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Paris Saint-Germain und traten die Nachfolge des OSC Lille an. Die Hauptstädter setzten sich beim FC Lorient mit 2:1 (0:1) durch, zogen aber mit 79 Punkten aus 38 Runden gegen Montpellier (82 Punkte) den Kürzeren. Neben Paris qualifizierte sich auch Vorjahresmeister OSC Lille als Tabellendritter für die nächste Champions League. Das Spiel im Stadion l'Abbé-Deschamps von Auxerre musste in der 79. Minute für fast eine halbe Stunde unterbrochen werden, nachdem Heimzuschauer Leuchtraketen und Böller aufs Feld geworfen hatten. "Chaos total", klagte das Fachmagazin "France Football" in der Onlineausgabe. Olivier Kapo hatte die Hausherren in der 20. Minute in Führung gebracht. John Utaka glich in der 32. aus, und der Stürmer aus Nigeria war es auch, der nach der Unterbrechung das Siegtor in der 86. Minute erzielte. Nach dem Schlusspfiff stürmten Hunderte Fans von Montpellier jubelnd aufs Feld und sorgten erneut für Chaos. Bester Spieler von Montpellier war in dieser Saison der vom FC Bayern München umworbene Mittelstürmer Olivier Giroud. Der 24-Jährige wurde mit 21 Treffern zusammen mit dem Brasilianer Nené von Paris Torschützenkönig. Der Titelgewinn von Montpellier ist eine große Überraschung, da der Club mit dem vierzehnthöchsten Etat der französischen Liga auskommen musste. Der Hérault Sport Club hatte diese Saison nur 33 Millionen Euro zur Verfügung - gerade mal ein Fünftel des Budgets von Rivale Paris, der seit Saisonanfang vom Öl- und Wüstenstaat Katar aus geführt wird. Beste Platzierung Montpelliers in der Liga war bisher ein 3. Rang in der Saison 1987/88, Titel holte man nur im Pokal (1929, 1990) sowie im Ligapokal (1992). Die Fahrstuhlmannschaft war seit den 30er Jahren neunmal aus der ersten Liga abgestiegen und spielt erst seit 2009 wieder ganz oben mit. (dpa)
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21.05.2012, 09:23 - Fernando Torres unzufrieden: Zukunft offen
Der FC Chelsea könnte in der kommenden Saison neben Champions-League-Held Didier Drogba möglicherweise auch ohne Fernando Torres dastehen. Der im Finale von München nur eingewechselte spanische Fußball-Nationalspieler will offenbar nach einem Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen über seine Zukunft entscheiden. "Ich muss wissen, was passieren und welche Rolle ich innerhalb des Teams einnehmen soll", sagte Angreifer Torres in einem Interview auf as.com: "Und dann muss ich beurteilen, ob es sich lohnt zu bleiben." Torres war Anfang 2011 vom Premier-League-Rivalen FC Liverpool an die Stamford Bridge gewechselt. Der FC Chelsea könnte nach dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte vor einem Umbruch stehen. Neben der Zukunft von Erfolgscoach Roberto di Matteo ist vor allem der Verbleib von Drogba fraglich. Der 34-Jährige hatte mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 und dem entscheidenden Elfmeter am Samstag im Finale gegen den FC Bayern in München den FC Chelsea zum ersten Triumph in der Champions League geschossen. Denkbar ist, dass Torres bereits auf einen Abgang Drogbas spekuliert, um dann seine Rolle zu übernehmen. (dpa)
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21.05.2012, 10:00 - Chelsea-Spieler sprechen sich für Di Matteo aus
In dieser Woche will Roman Abramovich entscheiden, wer in der kommenden Saison Trainer bei Chelsea sein wird. Die Spieler des Champions League-Finalsiegers sprachen sich für einen Verbleib von Di Matteo aus. "Wir wollen, das er bleibt“, sangen die Spieler während der Siegesfeier. Chelsea-Geschäftsführer Bruce Buck: "Es ist sechs Wochen her, das wir dieses Thema besprochen haben. Roberto hat natürlich einen tollen Job gemacht und wir haben von vielen Spielern gehört, dass sie ihn gerne als Trainer behalten wollen. Das Trainerthema ist nun Nummer eins auf unserer Agenda“, so Buck laut guardian.co.uk. (dpa)
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21.05.2012, 12:30 - Lippi bei erstem Spiel seines chinesischen Clubs begeistert empfangen
Marcello Lippi hat in seinem ersten Spiel als Trainer des chinesischen Meisters Guangzhou Evergrande FC einen Sieg gefeiert. Für den Erfolgscoach war es nach eigener Aussage der erste Auftakterfolg überhaupt in seiner langen Karriere. "Immer wenn ich ein Team übernommen habe, habe ich das erste Spiel verloren. Das war mit Juventus, Neapel oder der Nationalelf so", sagte der 64-Jährige nach dem 1:0-Sieg in der Superleague gegen Qingdao. Bei Guangzhou soll Lippi rund 10 Millionen Euro in zweieinhalb Jahren verdienen. Als Lippi das Stadion für sein Premieren-Match betrat, begrüßten ihn die 40.000 Fans mit Gesängen und tosendem Applaus. (dpa)
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21.05.2012, 15:01 - Drogba: Wechsel nach Shanghai beschlossen?
Nach dem gewonnenen Champions League-Finale gegen Bayern München stehen beim FC Chelsea wichtige Entscheidungen bevor. Bekommt Erfolgscoach Roberto di Matteo einen Vertrag als neuer Cheftrainer? Und was passiert mit Final-Held Didier Drogba? "Didier hat eine Rede in der Umkleidekabine gehalten", erzählte Frank Lampard: "Ich denke, eines Tages wird er in die Politik gehen." Vorher könnte Drogba allerdings nach acht Jahren an der Stamford Bridge einen Vertrag bei Shanghai Shenhua unterzeichnen, der dem 34-Jährigen angeblich einen äußerst stattlichen Wochenlohn von umgerechnet fast 310.000 Euro bescheren könnte. Nach Informationen der Fachzeitschrift France Football soll sich Drogba bei seiner Ansprache bereits von seinen Mitspielern verabschiedet haben. In Shanghai würde er mit Nicolas Anelka einen alten Kollegen vom FC Chelsea wiedertreffen.
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21.05.2012, 18:29 - Abidal hat das Krankenhaus verlassen
Der französische Nationalspieler Eric Abidal ist sechs Wochen nach seiner Lebertransplantation aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dies teilte sein Club, der FC Barcelona, am Montag mit. "Er wird sich nun den gewöhnlichen medizinischen Untersuchungen unterziehen müssen", hieß es auf der Homepage des spanischen Top-Vereins. Die Ärzte hatten einen Teil der Leber von Abidals Cousin Gerard eingepflanzt. Abidal war im März des vergangenen Jahres ein Lebertumor entfernt worden. Überraschend schnell erholte er sich von der Operation und gewann nur zwei Monate später mit den Katalanen die Champions League. Der 32-Jährige schien die Krankheit überwunden zu haben. Doch vor einem Monat gaben die Ärzte bekannt, dass sie schon länger über eine Lebertransplantation nachgedacht hätten. Ob Abidal, der einen Vertrag bis 2013 besitzt, seine Karriere fortsetzen kann, ist unklar.
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21.05.2012, 21:27 - Romelu Lukaku: Ich werde Villas-Boas nicht verzeihen
Romelu Lukaku hatte die Qual der Wahl, entschied sich im Sommer für einen Wechsel zum FC Chelsea. Doch bei Andre Villas-Boas hatte der 19-jährige Belgier keine Chancen sich zu beweisen. Wie die Sun berichtet, hat Lukaku in einem Interview nun seinem Frust freien Lauf gelassen. "Es gibt eine Person, der ich nicht verzeihen werde, für das, was sie mir angetan hat. Und das ist der letzte Coach." Weiter erklärte Lukaku: "Aber es war nicht nur das. Es geht auch darum, wie er mit mir gesprochen und mich behandelt hat. Schon am ersten Tag war es komisch. Ich konnte es nicht fassen und bekam auch keine Erklärung." (dpa)
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21.05.2012, 21:08 - Berbatov: Fühle mich nicht als Teil des Teams
Dimitar Berbatov will Manchester United verlassen und zeigt sich enttäuscht von Trainer Sir Alex Ferguson, der ihm kaum Zeit auf dem Platz gibt. Nur fünf Spiele durfte der Bulgare von Beginn an spielen und obwohl Berbatov keine Zukunft bei den Red Devils sieht, will Ferguson den Vertrag per Option um ein Jahr verlängern. "Wir haben uns oft unterhalten und Ferguson hat mir immer gesagt, dass ich spielen würde. Aber ich saß nur auf der Bank", erklärte er dem Guardian. "Meine Zeit hier läuft ab und ich fühle mich nicht mehr als Teil des Teams."
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21.05.2012, 20:48 - Frank de Boer sagt Liverpool ab
Frank de Boer hat dem FC Liverpool abgesagt. Der Trainer von Ajax Amsterdam war nach den Absagen von Brendan Rodgers und Jürgen Klopp in den Fokus geraten. Nach der Titelverteidigung mit Ajax und dem offensiv geprägten Spiel galt der Niederländer als perfekter Kandidat, doch wie der Guardian berichtet, gab es nun die Absage: "Ich fühle mich sehr geschmeichelt", erklärte de Boer. "Aber der Weg mit Ajax hat gerade erst angefangen."
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21.05.2012, 21:35 - Louis Nicollin mit buntem Iro
Der exzentrische Präsident des frischgekürten französischen Fußball-Meisters HSC Montpellier trägt nun Irokesenschnitt in den Vereinsfarben blau und orange. Louis Nicollin löste mit der neuen Frisur ein Wettversprechen ein. Er ließ sich am Montagabend am Place de la Comédie von Montpellier zusammen mit seinen Spielern von mehr als 20.000 begeisterten Menschen feiern. Nicollin führt den HSC seit der Neugründung des Vereins im Jahr 1974. Montpellier hatte am letzten Spieltag der Ligue 1 am Sonntagabend beim abgestiegenen Ex-Meister AJ Auxerre 2:1 gewonnen und vor Vizemeister Paris Saint-Germain den ersten Liga-Titel in der 93-jährigen Clubgeschichte gewonnen. (dpa)
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